• Wachsende Nachfrage
• 75 % aller Transaktionen in Europas fünf Top-Standorten
• Transaktionsvolumen 78 % über dem Ergebnis des ersten Quartals 2009
• Spitzenrenditen um 13 Basispunkte gefallen
• Nutzermärkte stabilisiert
• 2010 steigt Handelsvolumen voraussichtlich um 50 %
Nach den jüngsten Untersuchungen des internationalen Immobilienberaters Cushman &
Wakefield (C&W) haben Investments im europäischen Gewerbeimmobilienmarkt im Vergleich zum
vergangenen Jahr in den ersten drei Monaten 2010 sowohl an Umfang als auch Volumina zugelegt.
Wachsende Nachfrage nach größeren Flächen, insbesondere registriert von ausländischen
Investoren, und die verbesserte Stimmung an den Kreditmärkten gaben dafür die Anstöße.
Während die Nachfrage noch stark auf erstklassige Immobilien an den großen europäischen
Immobilienstandorten fokussiert ist – 75 % aller Transaktionen des ersten Quartals fanden an
den fünf Top-Standorten Großbritanniens, Deutschlands, Schwedens, Frankreichs und der
Niederlande statt – zeigen sich andere Märkte, wie zum Beispiel Polen, die Tschechische
Republik, Norwegen und teilweise auch die Türkei, leicht wiederbelebt.
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„Selbstverständlich beobachten Investoren die Märkte nach wie vor sehr aufmerksam und sind
sehr selektiv“, führt Dr. Martin Braun, Leiter der Capital Markets Group von C&W
Deutschland, aus, „doch trotz des Zusammenbruchs der griechischen Wirtschaft ist der Appetit
auf Risiko gestiegen. Das limitierte Immobilien- und auch das noch immer moderate Kreditangebot
hindern allerdings am Gasgeben.“ So lag das Investmentvolumen einerseits im ersten Quartal 2010
15 % unter dem Ergebnis des Schlussquartals 2009, wobei die ersten Monate jedes Jahres
üblicherweise die ruhigste Transaktionszeit sind, doch andererseits betrug das
Transaktionsvolumen des europäischen Investmentmarkts 22,5 Mrd. Euro, und war damit 78 % höher
als im ersten Quartal 2009.
Besonders gefragt waren Einzelhandelsimmobilien, hier stieg die Investmentquote im ersten
Quartal um 125 %. Für Immobilien im obersten Qualitätssegment wurden Wertsteigerungen von 1,5 %
verzeichnet, das stärkste Wachstum seit Mitte 2007.
Die Spitzenrenditen sind um 13 Basispunkte gefallen und haben damit ihren Rückgang seit Mitte
letzten Jahres auf 26 Basispunkte verdoppelt.
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Nutzermärkte stabilisiert
Die Nutzermärkte haben sich nach Beobachtung der C&W-Berater signifikant stabilisiert.
Im europäischen Durchschnitt sind die Mieten lediglich um 0,2 gesunken – im Herbst 2009 lag der
Durchschnitt noch bei 1,9 %. Auch wenn die Mieten teilweise noch nachgeben werden, ist im Laufe
des Jahres ihre weitere Stabilisierung zu erwarten, und auf längere Sicht werden die
Spitzenmieten des oberen Qualitätssegments wieder kontinuierlich steigen.
110-Milliarden-Euro-Marke wird erreicht
„Wir erwarten, dass das Handelsvolumen in diesem Jahr 50 % über dem Vorjahresergebnis liegen
wird und insgesamt die 110-Milliarden-Euro-Marke erreichen wird“, prognostiziert Braun.
Parallel dazu wird sich die Stimmung verbessern, Preise werden marktgängiger werden und die
Spitzenrendite wird 50 bis 60 Basispunkte fallen.