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  • Einzelhandelsmieten steigen in den teuersten Einkaufsstraßen der Welt weiter

    14 Nov, 2012, Frankfurt

    • Causeway Bay in Hongkong teuerster Einzelhandelsstandort weltweit
    • New Yorks Fifth Avenue nach elf Jahren erstmals nicht mehr auf Platz 1
    • Starke Mietpreissteigerungen auf der Avenue des Champs-Élysées lassen den Pariser Boulevard auf Platz 3 klettern
    • Zürich steigt vom achten auf den siebten Platz
    • München unverändert auf Platz 10 der Welt
    • Wien nach Platz 12 im Vorjahr nun auf Platz 11

    Trotz einer sich verlangsamenden Weltwirtschaft und anhaltender Unsicherheit auf den Märkten – was insbesondere für die Entwicklung in der Euro-Zone gilt – haben sich die Einzelhandelsmärkte weltweit zwischen Juni 2011 und Juni 2012 robust präsentiert: Im Durchschnitt sind die Spitzenmieten in diesem Zeitraum um 4,5 % gestiegen. Getragen wurde dieser generelle Mietpreisanstieg insbesondere von der starken Entwicklung in Asien und Amerika. Während für 147 Standorte ein Mietpreisanstieg registriert wurde, haben in nur 49 Standorten (15 % aller Lagen) die Mieten gegenüber dem Vorjahr nachgegeben – im Jahr 2011 wurde noch für 19 % aller untersuchten Lagen ein Mietpreisrückgang vermeldet.

    Diese Zahlen veröffentlichte heute Cushman & Wakefield (C&W) in seinem jüngsten Report „Main Streets Across the World“. Für die alljährlich erscheinende Studie wurden 326 Einzelhandelslagen in 62 Ländern untersucht. Die Publikation enthält ein Gesamtranking der teuersten Einzelhandelsstandorte weltweit und beleuchtet die Entwicklung der Einzelhandelsmärkte in den Ländern und Regionen. Grundlage der Rangliste sind die brutto Spitzenmieten der jeweils teuersten Einzelhandelslagen im Land.

    Hongkongs Causeway Bay übernimmt die Spitze – Top-Ten-Standorte in Bewegung

    Laut der jüngsten C&W-Studie hat nach elf Jahren New Yorks Fifth Avenue erstmals die Position des teuersten Einzelhandelsstandortes der Welt eingebüßt. Zwar sind die Spitzenmieten auf der Fifth Avenue im Untersuchungszeitraum um 11,1 % auf 1.767 Euro/m?/Monat gestiegen, doch hat das Plus von 34,9 % auf der Causeway Bay Hongkongs Top-Einzelhandelslage auf den ersten Platz der globalen Rangliste katapultiert. Aktuell werden auf der Causeway Bay Spitzenmieten von 1.859 Euro/m?/Monat erzielt. Bewegung auch auf den Rängen drei bis fünf: Mit einem Mietpreisanstieg um 30 % auf 798 Euro/m?/Monat hat Paris Avenue des Champs-Élysées Tokios Ginza auf Rang vier verwiesen (747 Euro/m?/Monat). Wie in Tokios Ginza verharrten auch die Spitzenmieten in Sydneys Pitt Street Mall auf Vorjahresniveau, was allerdings die australische Top-Lage von Platz 4 auf Platz 5 sinken ließ. Auf ihren Plätzen verharrten Londons New Bond Street (Platz 6), Seouls Myeongdong (Platz 9) und Münchens Kaufingerstraße (Platz 10). Die Ränge getauscht haben Zürichs Bahnhofstraße – aktuell Platz 7 – und Mailands Via Montenapoleone (Platz 8).


    Die teuersten Einzelhandelsstandorte der Welt 2012

    Rang 2012

    Rang 2011

    Land

    Stadt

    Standort

    Euro/m?/
    mtl. brutto

    1

    2

    Hongkong

    Hongkong

    Causeway Bay

    1.859

    2

    1

    USA

    New York

    5th Avenue

    1.767

    3

    5

    Frankreich

    Paris

    Avenue des
    Champs Élysées

    798

    4

    3

    Japan

    Tokio

    Ginza

    747

    5

    4

    Australien

    Sydney

    Pitt Street Mall

    673

    6

    6

    UK

    London

    New Bond
    Street

    662

    7

    8

    Schweiz

    Zürich

    Bahnhofstraße

    604

    8

    7

    Italien

    Mailand

    Via
    Montenapoleone

    583

    9

    9

    Südkorea

    Seoul

    Myeongdong

    485

    10

    10

    Deutschland

    München

    Kaufingerstraße

    350

    11

    n/a

    Österreich

    Wien

    Kohlmarkt

    340

    12

    11

    Brasilien

    S?o Paulo

    Iguatemi
    Shopping

    300

    13

    14

    Russland

    Moskau

    Tverskaya

    295

    14

    16

    China

    Peking

    Wangfujing

    285

    15

    13

    Spanien

    Barcelona

    Portal de l'Angel

    265

    16

    17

    Singapur

    Singapur

    Orchard Road

    254

    17

    15

    Irland

    Dublin

    Grafton Street

    234

    18

    18

    Niederlande

    Amsterdam

    Kalverstraat

    233

    19

    n/a

    Malaysia

    Kuala
    Lumpur

    Pavillion KL

    227

    20

    20

    Kanada

    Toronto

    Bloor Street

    222

    21

    19

    Israel

    Tel Aviv

    Ramat Aviv

    212

    22

    27

    Norwegen

    Oslo

    Karl Johans
    Gate

    210

    23

    26

    Ukraine

    Kiew

    Kreschatik
    Street

    197

    24

    35

    Kolumbien

    Bogota

    Shoppingcenter

    197

    25

    24

    Dänemark

    Kopenhagen

    Str?get

    191

    26

    21

    Indien

    Neu Delhi

    Khan Market

    186

    27

    28

    Tschechi
    sche

    Prag
    Republik

    Na Prikope/
    Wenzelsplatz

    175

    28

    22

    Griechenland

    Athen

    Ermou

    170

    29

    n/a

    Türkei

    Istanbul

    Zentrum

    169

    30

    29

    Finnland

    Helsinki

    Zentrum

    160

    31

    32

    Taiwan

    Taipeh

    ZhongXiao E.
    Road

    160

    32

    31

    Belgien

    Brüssel

    Rue Neuve

    150

    33

    n/a

    Vietnam

    Ho Chi Minh
    City

    Shoppingcenter

    150

    34

    34

    Schweden

    Stockholm

    Biblioteksgatan

    139

    35

    n/a

    Neuseeland

    Auckland

    Queen Street

    133

    36

    37

    Libanon

    Beirut

    ABC Centre
    Achrafieh

    131

    37

    36

    Luxemburg

    Luxemburg

    Grand Rue

    120

    38

    38

    Chile

    Santiago

    Downtown
    (Paseo
    Ahumada)

    119

    39

    n/a

    Südafrika

    Kapstadt

    V&A Waterfront

    116

    40

    n/a

    Vereinigte
    Arabi­sche
    Emirate

    Dubai

    Shoppingcenter

    108

    41

    40

    Ungarn

    Budapest

    Váci utca

    90

    42

    n/a

    Kanalinseln

    St Helier

    King Street

    85

    43

    41

    Polen

    Warschau

    ul. Nowy Swiat

    85

    44

    47

    Argentinien

    Buenos Aires

    Florida

    83

    45

    42

    Portugal

    Lissabon

    Chiado

    80

    46

    n/a

    Kasachstan

    Almaty

    High Street

    79

    47

    43

    Indonesien

    Jakarta

    Shoppingcenter

    77

    48

    45

    Thailand

    Bangkok

    Zentrum

    74

    49

    51

    Oman

    Maskat

    Shoppingcenter

    72

    50

    n/a

    Peru

    Lima

    Shoppingcenter

    67

    51

    53

    Mexiko

    Mexiko-Stadt

    Masaryk Avenue

    61

    52

    46

    Rumänien

    Bukarest

    Bulevardul
    Magheru

    60

    52

    n/a

    Slowenien

    Ljubljana

    Čopova

    60

    54

    n/a

    Litauen

    Wilna

    Shoppingcenter

    58

    55

    55

    Ecuador

    Quito

    Av Naciones
    Unidas
    (Shopping
    center)

    50

    56

    n/a

    Lettland

    Riga

    Shoppingcenter

    45

    57

    54

    Slowakei

    Bratislava

    Zentrum

    42

    58

    59

    Venezuela

    Caracas

    Shoppingcenter

    41

    59

    52

    Bulgarien

    Sofia

    Vitosha Blvd

    40

    60

    58

    Bahrain

    Manama

    Shoppingcenter

    36

    61

    n/a

    Estland

    Tallinn

    Shoppingcenter

    30

    62

    61

    Jordanien

    Amman

    Zentrum (BCD)

    26


    Luxusmarken größte Treiber für Spitzenmieten weltweit

    Die Entwicklung der Spitzenmieten in den wichtigsten Einkaufslagen der Welt wird vor allem von den Luxusmarken getrieben. Der Wettbewerb unter den Marken bzw. Einzelhändlern um die begehrtesten Standorte weltweit setzt die Spitzenmieten unter Aufwärtsdruck. Obwohl sich der Anstieg der Einzelhandelsumsätze jüngst verlangsamt hat, präsentieren sich die Luxusmarken aktuell krisenresistent. Entsprechend dürften sie auch in den kommenden Monaten eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Spitzenmieten spielen. Marc Alfken, Leiter der Einzelhandelsvermietung von C&W in Deutschland betont: „Wir gehen davon aus, dass sich die Treiber hinter der positiven Entwicklung der Spitzenmieten in den kommenden Monaten nicht wesentlich ändern werden. Wir zählen dazu die steigende Flächennachfrage in Top-Standorten, das Fortschreiten der Globalisierung wie auch die anhaltende Expansion der Luxusmarken.“ „Der regionale Fokus der Luxusmarken dürfte dabei auch zukünftig im asiatisch-pazifischen Raum und in Südamerika liegen“, ergänzt Inga Schwarz, die das Research von C&W in Deutschland verantwortet. „Reifende und wachsende Einzelhandelsmärkte in Kombination mit einem modernen Flächenangebot sind jetzt schon Anziehungskräfte, denen keine Luxus-Marke widerstehen kann. Zusätzliche Dynamik könnte sich auf den Märkten entfalten, wenn neue politische Richtlinien zur Unterstützung des Einzelhandels in Ländern wie Indien und China verabschiedet werden sollten.“

    Amerika mit stärkstem Wachstum

    Der höchste Anstieg der Einzelhandelsmieten wurde für den Großraum Amerika registriert. Die Entwicklung der Spitzenmieten in Nordamerika wurde dabei in erster Linie von den Standorten in den USA (16,3 %) und in Mexiko (11,5 %) getrieben, während in den kanadischen Top-Lagen die Spitzenmieten nur marginal stiegen. Überdurchschnittlich auch der Mietpreisanstieg in Südamerika mit 11,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Wachstumsmotor war einmal mehr Brasilien: für die Top-Lage in Rio de Janeiro, das Gebiet um die Garcia D’avila (Ipanema), wurde ein Plus von 64,7 % vermeldet.

    Mietpreisanstieg in Asien-Pazifik verlangsamt

    Zwar hat sich in der Region Asien-Pazifik der Anstieg der Spitzenmieten im vergangenen Jahr von 12,2 % auf 8,6 % verlangsamt, dennoch ist die Nachfrage nach Top-Flächen weiterhin ausgesprochen hoch und auch robust: Nicht zuletzt gilt es für die Einzelhändler, sich die junge, aber zunehmend wohlhabende Mittelschicht in diesen Regionen zu sichern. Ein deutliches Zeichen für die Stärke und Attraktivität der Region ist die Zahl der Top-Platzierungen im globalen Ranking: vier Standorte aus dem asiatisch-pazifischen Raum befinden sich unter den globalen Top-Ten.

    Uneinheitliche Mietpreisentwicklung in Europa

    Die Einzelhandelslagen in Europa haben sich im vergangenen Jahr sehr uneinheitlich entwickelt. Während die Spitzenstandorte der meisten Großstädte rege Flächennachfrage seitens internationaler Top-Marken registrierten, haben die sogenannten B-Lagen selbst in prosperierenden Städten mit Flächenleerstand und schwachen Einzelhandelsumsätzen zu kämpfen.
    Im Großraum EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) sind die Spitzenmieten im Beobachtungszeitraum um 1,7 % gestiegen, gestützt durch die anhaltend hohe Flächennachfrage der internationalen Fashion- und Luxusmarken. In 25 von 31 untersuchten europäischen Lagen ist die Spitzenmiete gestiegen oder zumindest stabil geblieben. Anders die Situation in den europäischen Ländern, in denen aufgrund der Schuldenkrise ein harter Sparkurs eingeschlagen wurde: In den meisten Ländern sind die Spitzenmieten gesunken. Dies gilt insbesondere für Griechenland (-17,1 %), Irland (-15,1 %) und Ungarn (-13,3 %). Sinkende Spitzenmieten aufgrund des steigenden Flächenangebots wurden hingegen für Bulgarien registriert (-7,7 %).

    Europas Top-Lagen haben ein dynamisches Jahr hinter sich. So sind in Frankreich die Spitzenmieten um 14,6 % gestiegen, in Großbritannien um 6,3 %, in Italien um 5,4 %, in Deutschland um 4,7 %, in den Niederlanden um 4,5 % und in Spanien um 2,0 %. Teuerster Einzelhandelsstandort in Europa war ein weiteres Mal die Pariser Avenue des Champs-Élysées. Die Mietpreissteigerung um 30,0 % auf 798 Euro/m?/Monat hat den Abstand auf die zweitplatzierte Londoner New Bond Street (3,1 %) mit 662 Euro/m?/Monat noch einmal vergrößert.

    Züricher Bahnhofstraße, Münchener Kaufingerstraße und Wiener Kohlmarkt teuerste Einkaufsstraßen im deutschsprachigen Raum

    Die Kaufingerstraße in München ist weiterhin Deutschlands teuerste Einkaufsstraße. Wie in den Vorjahren ist die Nachfrage seitens internationaler Einzelhändler in der bayerischen Hauptstadt ungebrochen hoch. Doch haben internationale Einzelhändler und Luxusmarken nicht nur den Premium-Standort München im Auge, vielmehr sind auch die anderen deutschen Großstädte in ihren Fokus gerückt. „Die starken wirtschaftlichen Fundamentaldaten Deutschlands, die positive Entwicklung der Einzelhandelsumsätze und nicht zuletzt die ungeheure Attraktivität der Deutschen Innenstädte locken die Top-Einzelhändler in unsere Premium-Lagen“, erklärt Marc Alfken. „Diese Entwicklung zeichnet sich auch für die kommenden Monate ab. Das Interesse an hochwertigen Einzelhandelsflächen ist ungebrochen.“

    In sieben der neun untersuchten deutschen innerstädtischen Lagen sind die Spitzenmieten im Untersuchungszeitraum gestiegen. Darüber hinaus präsentierten sich die Top-Mieten in Stuttgarts Königsstraße und in Leipzigs Petersstraße stabil.

    Während München mit einer Spitzenmiete von 350 Euro/m?/Monat unangefochten auf Platz 1 im innerdeutschen Ranking liegt, folgen auf den nächsten Plätzen Frankfurts Zeil und Hamburgs Spitaler Straße mit jeweils 290 Euro/m?/Monat. 280 Euro/m?/Monat wurden im Juni in Berlins Tauentzienstraße und in Kölns Schildergasse aufgerufen. Bei 260 Euro/m?/Monat liegen die Spitzenmieten auf Düsseldorfs Königsallee und in der Stuttgarter Königsstraße. Mit einigem Abstand folgen Leipzigs Petersstraße (130 Euro/m?/Monat) und Dresdens Pragerstraße (115 Euro/m?/Monat).

     

    Die teuersten Einzelhandelsstandorte
    in Deutschland 2012

    Stadt

    Standort

    2012
    Euro/m?/
    mtl. brutto

    2011
    Euro/m?/
    mtl. brutto

    München

    Kaufingerstraße

    350

    330

    Hamburg

    Spitalerstraße

    290

    280

    Frankfurt

    Zeil

    290

    270

    Berlin

    Tauentzienstraße

    280

    260

    Köln

    Schildergasse

    280

    260

    Düsseldorf

    Königsallee

    260

    250

    Stuttgart

    Königstraße

    260

    260

    Leipzig

    Petersstraße

    130

    130

    Dresden

    Pragerstraße

    115

    105

    Wie in den Vorjahren ist die Züricher Bahnhofstraße der teuerste Einzelhandelsstandort im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Top-Miete lag hier im Juni bei 604 Euro/m?/Monat (8,7 % gegenüber 2011). Damit konnte die Schweizer Einkaufsstraße im globalen Ranking einen Platz gut machen und belegt nun Platz 7 vor Mailands Via Montenapoleone, die sie auf Platz 8 verdrängte. Stabil präsentierten sich hingegen die Mietpreise in Basels Freie Straße (201 Euro/m?/Monat) und in Berns Marktgasse/Spitalgasse (208 Euro/m?/Monat).

     

    Die teuersten deutschsprachigen
    Einzelhandelsstandorte 2012

    Stadt

    Standort

    Euro/m?/
    mtl. brutto

    Zürich

    Bahnhofstraße

    604

    München

    Kaufingerstraße

    350

    Wien

    Kohlmarkt

    340

    Frankfurt

    Zeil

    290

    Hamburg

    Spitalerstraße

    290

    Berlin

    Tauentzienstraße

    280

    Köln

    Schildergasse

    280

    Wien

    Kärntnerstraße

    275

    Wien

    Graben

    275

    Hamburg

    Mönckebergstraße

    270

    Düsseldorf

    Königsallee

    260

    München

    Maximilianstraße

    260

    Stuttgart

    Königstraße

    260

    Frankfurt

    Goethestraße

    250

    München

    Theatinerstraße

    250

    Berlin

    Kurfürstendamm

    230

    Hamburg

    Neuer Wall

    230

    Bern

    Marktgasse/
    Spitalstraße

    208

    Basel

    Freie Straße

    201

    Berlin

    Friedrichstraße

    145

    Wien

    Mariahilferstraße

    135

    Leipzig

    Petersstraße

    130

    Salzburg

    Getreidegasse

    120

    Dresden

    Pragerstraße

    115

    Linz

    Landstraße

    115

    Graz

    Herrengasse

    105

    Innsbruck

    Maria Theresienstraße

    100

    Auch in Österreich haben sich die Mieten in den Spitzenlagen stabil, wenn nicht gar nach oben entwickelt. Teuerster Standort ist erstmals der Wiener Kohlmarkt, auf dem Spitzenmieten von 340 Euro/m?/Monat realisiert wurden. Er belegt damit in der Rangliste der teuersten Standorte weltweit Platz 11 und verzeichnete mit 6,3 % die höchsten Mietpreissteigerungen Österreichs. In der Rangliste der teuersten Einkaufslagen Österreichs folgen mit 275 Euro/m?/Monat Wiens Graben und Kärntnerstraße, die Wiener Mariahilferstraße mit 135 Euro/m?/Monat, Salzburgs Getreidegasse mit 120 Euro/m?/Monat und die Landstraße in Linz mit 115 Euro/m?/Monat. Schlusslicht ist die Herrengasse in Graz mit einer monatlichen Miete von 105 Euro/m?.

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